Mit Strom zum Festzelt: eActros 600 beliefert die zwei größten Volksfeste Deutschlands
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Mit Strom zum Festzelt: eActros 600 beliefert die zwei größten Volksfeste Deutschlands
Stuttgart/München – Daimler Truck schickt den batterieelektrischen eActros 600 auf eine besondere Tour durch Süddeutschland: Das Fernverkehrs-Flaggschiff von Mercedes-Benz Trucks belieferte zunächst das Oktoberfest in München und anschließend den Cannstatter Wasen in Stuttgart. Mit der Tour zu den beiden Volksfesten feiert Daimler Truck zugleich ein besonderes Jubiläum: 130 Jahre Lkw. Historische Wurzeln, moderne…
Stuttgart/München – Daimler Truck schickt den batterieelektrischen eActros 600 auf eine besondere Tour durch Süddeutschland: Das Fernverkehrs-Flaggschiff von Mercedes-Benz Trucks belieferte zunächst das Oktoberfest in München und anschließend den Cannstatter Wasen in Stuttgart. Mit der Tour zu den beiden Volksfesten feiert Daimler Truck zugleich ein besonderes Jubiläum: 130 Jahre Lkw.
Historische Wurzeln, moderne Festlogistik
Der erste Lastwagen markierte 1896 den Beginn einer neuen Form des Gütertransports. Schon früh gehörten Brauereien zu den Kunden des neuen Transportmittels von Gottlieb Daimler. Diese Verbindung von Nutzfahrzeuggeschichte, Festkultur und Warenfluss greift Mercedes-Benz Trucks im Jubiläumsjahr „130 Years of Forward“ mit der Tour des eActros 600 auf. Die Route führt den batterieelektrischen Lkw zu Orten, an denen Tradition und moderne Logistik unmittelbar zusammenkommen: In München lieferte die Spedition Lettl mit dem eActros 600 Bier in eines der Festzelte auf dem Gelände des Oktoberfests. Anschließend setzte die Spedition Torwesten den eActros 600 in Stuttgart ein, um den Cannstatter Wasen mit Bier zu beliefern.
Volksfeste brauchen Logistik
Bevor Besucherinnen und Besucher auf Volksfesten feiern können, sind präzise organisierte Abläufe im Hintergrund notwendig: Auf- und Abbau, Gastronomie, Technik, Warenversorgung und Entsorgung greifen ineinander und stellen hohe Anforderungen an Transport und Timing. Ohne den Einsatz von Lastwagen wären Veranstaltungen wie diese nicht möglich.
Die Tour des eActros 600 macht sichtbar, was Menschen im Alltag oft übersehen: Lastwagen bewegen seit Generationen weit mehr als Waren und Güter. Sie schaffen die Grundlage dafür, dass Veranstaltungen stattfinden und gemeinsame Erlebnisse möglich werden. Gleichzeitig zeigt die Tour aber auch den Wandel des Straßengüterverkehrs: Batterieelektrische Lkw übernehmen derartige Transportaufgaben schon heute im Fahrbetrieb CO₂-frei und führen die 130-jährige Erfolgsgeschichte des Lkw in eine neue Ära.
eActros 600 in Tracht
Tradition trifft Zukunft: Für seine Einsätze auf den Volksfesten zeigte sich der eActros 600 in einem außergewöhnlichen Outfit, denn das Fahrzeug „trägt“ sowohl ein traditionelles Dirndl als auch eine Lederhose und ist auf dieser Mission ein echter Hingucker. Die Fahrerkabine verbindet auf kreative Weise zwei der bekanntesten Trachtensymbole: Während eine Fahrzeugseite als aufwendig bestickte Lederhose mit Hosenträgern gestaltet ist, zeigt die andere Seite ein klassisches Dirndl mit Schürze, Schleife und Spitzenornamenten. Details wie florale Stickereien und traditionelle Muster runden das Design ab.
Über den eActros 600
Mercedes-Benz Trucks feierte den Serienstart des eActros 600 Ende 2024 im Mercedes-Benz Werk Wörth. Zwischenzeitlich ist er in zahlreichen Ländern inner- und außerhalb Europas im täglichen Einsatz auf der Straße unterwegs. Die International Truck of the Year (IToY) Organisation, bestehend aus 24 Nutzfahrzeug-Fachjournalisten aus Europa, kürte den batterieelektrischen Lkw zum „International Truck of the Year 2025“. Die Auszeichnung ist der wichtigste Preis der Branche und wird von der IToY-Jury jährlich verliehen. Ausschlaggebend für die Auszeichnung war unter anderem das technologische Gesamtkonzept aus elektrischer Antriebsachse und LFP-Zelltechnologie.
Die hohe Batteriekapazität von über 600 Kilowattstunden – daher die Typbezeichnung 600 – sowie eine neue, besonders effiziente elektrische Antriebsachse aus eigener Entwicklung, ermöglichen eine Reichweite des eActros 600 von 500 Kilometern(1), ohne Zwischenladen. Diese Reichweite wird unter sehr realistischen, praxisnahen Bedingungen mit 40 Tonnen Gesamtzuggewicht erreicht und kann je nach Fahrweise und Strecke auch deutlich übertroffen werden. In der verbrauchsgünstigsten Kombination kann der eActros 600 mit drei Batteriepaketen im klassischen Fernverkehrseinsatz und 40 Tonnen Gesamtzuggewicht eine Reichweite von bis zu 560 Kilometern(2) erreichen. Der eActros 600 kann am Tag sogar weit über 1.000 Kilometer zurücklegen. Zwischenladen während der gesetzlich vorgeschriebenen Fahrerpausen macht dies möglich, sofern die Lademöglichkeiten vorhanden sind.
Der eActros 600 verfügt über drei Batteriepakete mit jeweils 207 kWh(3). Diese bieten eine installierte Gesamtkapazität von 621 kWh. Die Batterien basieren auf der Lithium-Eisenphosphat-Zelltechnologie (LFP) und zeichnen sich durch eine hohe Lebensdauer aus. Im Gegensatz zu anderen Batteriezelltechnologien können zudem über 95 Prozent der installierten Kapazität bei der LFP-Technologie genutzt werden. Dies ermöglicht eine höhere Reichweite bei gleich viel verbauter Batteriekapazität. Das Fahrzeug ist technisch auf ein kombiniertes Gesamtzuggewicht von bis zu 44 Tonnen ausgelegt. Mit einem Standardauflieger hat der eActros 600 in der EU eine Nutzlast von etwa 22 Tonnen. In einigen Fällen kann nationales Recht eine höhere Nutzlast zulassen.
Neben dem CCS-Laden wird der eActros 600 künftig auch das Laden nach dem Megawatt Charging Standard (MCS) ermöglichen. Die entsprechende Funktion wird im Verlauf des zweiten Halbjahres 2027 verfügbar sein und Ladezeiten von unter 30 Minuten(4) bei einer Ladeleistung von bis zu 1000 kW ermöglichen. Dafür ist optional eine zusätzliche MCS-Ladebuchse auf der linken Fahrzeugseite bestellbar.
(1) Die Reichweite wurde unter spezifischen Testbedingungen, nach Vorkonditionierung mit einer 4x2 Sattelzugmaschine mit 40 Tonnen Gesamtzuggewicht bei 20°C Außentemperatur im Fernverkehrseinsatz, intern ermittelt und kann von den nach der Verordnung (EU) 2017/2400 ermittelten Werten abweichen.
(2) Die geschätzte Reichweite wird aus Ergebnissen interner Simulationen sowie realer Fahrtests abgeleitet. Die tatsächliche Reichweite kann aufgrund zahlreicher Faktoren wie beispielsweise Topografie, Wetterbedingungen, Geschwindigkeit, Vorkonditionierung, Nebenverbrauchern, der individuellen Fahrzeugkonfiguration und Fahrweise von der geschätzten Reichweite abweichen.
(3) Nennkapazität einer neuen Batterie, basierend auf intern definierten Rahmenbedingungen. Diese kann je nach Anwendungsfall und Umgebungsbedingungen variieren.
(4) Die Ladezeit basiert auf den in der ISO/SAE 12906 definierten Rahmenbedingungen für schwere Nutzfahrzeuge - mit einer nach dem Megawatt Charging System (MCS) Standard ausgelegten Ladesäule.
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Katrin Fischer
Truck Product
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Ulrike Burkhart
Truck Product & Defence
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