1896 erfand Gottlieb Daimler den Lastwagen – ein revolutionäres Fahrzeugkonzept, das die Welt bis heute in Bewegung hält. Seitdem haben wir den Lkw immer wieder neu erfunden – für unsere Kunden und die Gesellschaft. Deshalb feiern wir nicht nur 130 Jahre Trucks, sondern 130 Jahre FORWARD. Das ganze Jahr über werden wir Meilensteine dieser einzigartigen Reise in unserer FORWARD-Serie beleuchten.
Past forward. Fast forward.
#1: Pioniere des Transports
Past forward: Mit dem ersten Lastwagen im Jahr 1896 legte Gottlieb Daimler den Grundstein für den modernen Transport. Er schuf ein Produkt, das später zum globalen Rückgrat von Wirtschaft und Gesellschaft werden sollte. Bereits der erste im Raum Stuttgart gebaute Lkw wurde an ein Unternehmen nach London verkauft – ein frühes Zeichen für die internationale Bedeutung dieser Innovation.
Fast forward: Heute trägt unser Mercedes‑Benz eActros 600 zur Dekarbonisierung des europäischen Fernverkehrs bei. 130 Jahre nach der Erfindung des modernen Transports machen wir ihn emissionsfrei – und das mit der richtigen Geschwindigkeit (“Speed of Right”), im Einklang mit den Bedürfnissen unserer Kunden und den Anforderungen des Marktes.
Daimler Truck – forward by innovation
#2: Pionierarbeit über Grenzen hinweg
Past forward: 1951 wurde das Mercedes-Benz Werk in Virrey del Pino, Argentinien, eröffnet. Es war der erste Produktionsstandort für Mercedes‑Benz Nutzfahrzeuge außerhalb Deutschlands. Ein mutiger Schritt – getragen von Pionieren, die an Kunden, Märkte und Chancen jenseits ihrer Grenzen glaubten. Der LO 3500 war im Grunde beides: der erste in Argentinien gebaute Lkw und zugleich die Plattform für den allerersten Bus.
Fast forward: Im Mai 2026 gehen wir den nächsten mutigen Schritt und verlagern die Produktion in ein neues, hochmodernes Industriezentrum im argentinischen Zárate. Der neue Standort erstreckt sich über 20 Hektar – das entspricht in etwa der Größe von 30 Fußballfeldern – und liegt in unmittelbarer Hafennähe. Er vereint die Fertigung mit einem Logistikzentrum für Ersatzteile und Komponenten. Das verbessert Logistikabläufe und ermöglicht es uns, unsere Kunden künftig noch schneller zu bedienen.
Daimler Truck – forward beyond borders
#3: Power to drive
Past forward: Der erste Lastwagen wurde von einem Motor mit dem Namen „Phoenix“ angetrieben. Es handelte sich um einen vier PS starken Zweizylindermotor, der im Heck untergebracht war und ursprünglich aus einem PKW stammte. Der Name „Phoenix“ stand für Wiedergeburt und symbolisierte den technologischen Durchbruch – eine passende Metapher für den Technologiesprung von den riemengetriebenen Kutschen zum modernen PKW und Lastwagen.
Fast forward: Heute werden unsere Lkw von hochmodernen Motoren wie dem in Mannheim produzierten OM 471 Gen 3 angetrieben. Er verbraucht bis zu vier Prozent weniger Kraftstoff als sein Vorgänger und ist einer unserer bislang effizientesten Dieselmotoren von Mercedes-Benz Trucks. So hilft er unseren Kunden, Tag für Tag Kraftstoff zu sparen. Das Ergebnis: niedrigere Gesamtbetriebskosten.
Daimler Truck – forward by Technology
#4: Pioniere im Reisbussegment
Past forward: Im Jahr 1951 stellte Otto Kässbohrer seinen ersten selbsttragenden Bus vor. Anstelle eines Fahrgestells mit Aufbau war der Bus so konzipiert, dass der gesamte Rahmen aus einem Stück bestand. Diese Innovation war durch den Mangel an Lkw-Fahrgestellen bedingt, die für den Wiederaufbau nach dem Krieg benötigt wurden. Der Begriff „selbsttragend“ inspirierte den Markennamen Setra, und der S 8 wurde zum weltweit ersten Integralbus. Dieses neue Konzept vergrößerte den Innenraum und den Fahrgastkomfort erheblich.
Fast forward: Der Setra S 516 HDH – Reisebus des Jahres 2026 – steht für die Weiterentwicklung dieses bahnbrechenden Prinzips. Ausgezeichnet von einer Jury aus 24 europäischen Fachjournalisten, steht er für herausragenden Komfort, Effizienz, Design und Sicherheitstechnologien. Als Premium-Reisebus vereint der S 516 HDH fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme, eine luxuriöse Innenausstattung, starke Motorleistung und eine moderne Hochdeck-Architektur. Was als strukturelle Innovation begann, hat sich zu einem Maßstab für hochtechnologisches, zukunftsfähiges Reisen mit Reisebussen entwickelt.
Daimler Truck – forward by innovation
#5: Zusammenarbeit neu gedacht
Past forward: Zusammenarbeit wurde von den Werkzeugen ihrer Zeit geprägt: Schreibmaschinen, Hauspost und Rohrpostsysteme bestimmten, wie Menschen kommunizierten – auf Papier, vor Ort und oft sogar im selben Raum. Schon damals entstand Fortschritt durch Menschen. Menschen, die Gewohnheiten hinterfragten, gemeinsam Probleme lösten und den Drang nach vorne hatten.
Fast forward: Heute ist Zusammenarbeit hybrid, global und in ständigem Wandel. Digitale Kommunikationstools ermöglichen es Teams, sich nahtlos über Standorte und Zeitzonen hinweg zu vernetzen. Und mit unseren Prinzipien „Simpler. Faster. Stronger.“ schlagen wir ein neues Kapitel der Zusammenarbeit auf: Wir schärfen unseren Fokus auf das Wesentliche, beschleunigen Entscheidungen und Umsetzung und stärken Verantwortung und Impact. Doch eines bleibt unverändert: Es sind die Menschen, die weiterhin den Unterschied machen.
Daimler Truck – forward by people
#YOUMAKEUS
#6: Der Software-definierte Lkw
Past forward: Bislang wurden Lkw durch die Integration zusätzlicher Hardware intelligenter. Unsere Teams arbeiteten an Dutzenden von Steuergeräten, die einzelne Funktionen wie beispielsweise Sicherheitssysteme steuerten. Oft war es eine räumliche Herausforderung, eine neue Funktion oder ein einfaches Update zu integrieren. Die Digitalisierung und Vernetzung unserer Fahrzeuge begann im Jahr 2000 mit Fleetboard – damals eine bedeutende Innovation. Schritt für Schritt haben wir den Lkw intelligenter und vernetzter gemacht, indem wir Hardwarekomponenten und einzelne Steuergeräte weiterentwickelt haben – die Komplexität jedoch wuchs exponentiell.
Fast forward: Der Lkw wird softwaredefiniert. Mit unserem Joint Venture Coretura reduzieren wir die Anzahl der Steuergeräte und setzen auf zentralisierte Hochleistungsrechner. Zudem entkoppeln wir Hardware und Software, indem wir ein Truck-Betriebssystem entwickeln. Dieses läuft auf den Hochleistungsrechnern und bietet standardisierte Schnittstellen für Kundenanwendungen. Differenzierende Anwendungen bleiben größtenteils herstellerspezifisch. Mit dieser Anpassung können wir komplexe Funktionen wie Sicherheits- und Assistenzsysteme rein softwarebasiert entwickeln – ohne Hardwareänderungen und größtenteils unabhängig von Zulieferern. So können wir unsere Kunden schneller mit neuen Funktionen versorgen, unsere Entwicklungsgeschwindigkeit erhöhen und gleichzeitig von geringeren Entwicklungskosten ohne zusätzliche Materialkosten profitieren.
Daimler Truck – forward by technology
#7: Die Unimog Legende
Past forward: 1949 wird eine Legende geboren: der erste serienmäßige Unimog, ein echter Allrounder. Straße, Gelände, Schnee oder Schiene – der Unimog meistert jede Herausforderung. Sein flexibler Rahmen, die Portalachsen und die Schraubenfedern machen ihn zu einem „Universal-Motor-Gerät“ (kurz: Unimog) mit unübertroffener Vielseitigkeit.
Fast Forward: Mit dem Showcar des Luxus-Unimog verbinden wir seine legendäre Robustheit und Geländegängigkeit mit einem völlig neuen Standard an Komfort und technischer Raffinesse. Der Luxus-Unimog ist ein Statement für Innovation und Leidenschaft – und der klare Beweis, dass er jeden Kundenanwendungsfall erfüllen kann.
Daimler Truck – forward by robustness
#8: Pionierarbeit in der Produktion in Brasilien
Past forward: Im Jahr 1956 haben wir das Werk von Mercedes-Benz do Brasil in São Bernardo do Campo in Betrieb genommen. Der allererste Lkw, der vom Band lief, war der L 312 – Brasiliens erster Diesel-Lkw, auch bekannt als „Torpedo“.
Fast Forward: Heute ist Mercedes-Benz do Brasil einer der größten Hersteller und Exporteure von Lkw- und Busfahrgestellen in Lateinamerika. Im Laufe des letzten Jahrzehnts haben wir das Werk zu einer modernen Industrie-4.0-Produktionsstätte umgestaltet. Seit 1956 haben wir in São Bernardo do Campo mehr als 2,5 Millionen Nutzfahrzeuge produziert – jedes einzelne mit Herzblut und lokalem Know-how, konzipiert für alle, die die Welt bewegen: unsere Kunden.
Daimler Truck – forward by customer centricity