Kurzfassung: Setra - seit 75 Jahren auf der Erfolgsspur
- Premiere des S 8 im Jahr 1951 setzte neue Maßstäbe in der Omnibusbranche
- Setra Erfolgsgeschichte über sechs Baureihen
- Vielseitig: Vom wirtschaftlichen Überlandfahrzeug- bis zum Luxus-Fernreisebus
- Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme auf höchstem Niveau
- Produktgeschichte als Garant für weitreichende Innovationen
Leinfelden-Echterdingen/Neu-Ulm. Setra feiert Jubiläum. 75 Jahre liegen seit der Präsentation des ersten sich selbsttragenden Reisebusses S 8 hinter uns. Die Vorstellung des Fahrzeuges im Jahr 1951 war der Beginn einer Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält. In den vergangenen 75 Jahren hat die Marke mit insgesamt sechs Baureihen Maßstäbe im europäischen Omnibusbau gesetzt, ihn beflügelt und auf beispielhafte Weise verändert und vorangetrieben.
75 Jahre Setra ist der Beweis, dass starke Wurzeln nie vergehen und sich auch nach sieben Jahrzehnten auf mannigfaltige Art entwickeln und vielseitige Früchte tragen können.
Denn zum Erfolgsrezept der Stuttgarter Daimler Premiummarke gehört die stetige und hochmotivierte Weiterentwicklung der Fahrzeuge in den Bereichen Fahrzeugtechnik, Qualität, Komfort, Sicherheit, Design und auch Wirtschaftlichkeit.
Premiere des S 8 setzte neue Maßstäbe
Die Ulmer Errungenschaft, einen Reisebus in selbsttragender Bauweise zur Serienreife zu entwickeln, kann man mit Fug und Recht als eine Revolution im Omnibusbau bezeichnen.
75 Jahre Setra ist auch das Ergebnis einer starken Kundenbindung und Kundentreue, die mit der Vorstellung des S 8 begann.
Die Premiere fand im Jahr 1951 am Rande der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt auf einem Firmengelände eines Kässbohrer Generalvertreters statt. Doch schnell stand der erste Integralbus Deutschlands, der Fahrgestell und Aufbau vereinte, im Fokus der Fachwelt - der Siegeszug von Setra begann. Dieses Bauprinzip des Ulmer Fahrzeugherstellers Kässbohrer, das stromlinienförmige Außendesign, die großen Kofferräume und der Einbau eines Heckmotors mit direktem Antrieb auf die Hinterachse setzte fortan neue Maßstäbe im europäischen Omnibusbau.
Neu: Das Baukastenprinzip
Dem Setra S 8 folgte die erste Setra Baureihe 10, der insgesamt acht Varianten angehörten. Der Übergang zur Baureihe 100 im Jahr 1967 war ein weiterer Schritt zur Industrialisierung des Omnibusbaus bei Kässbohrer. Alle neuen Modelle wurden jetzt nach dem Baukastenprinzip aus zahlreichen Gleichteilen gefertigt. Optisch zeichneten sich die Omnibusse der Baureihe 100 durch ihre kantigeren Formen sowie durch höheren Komfort und durch einen vergrößerten Fahrgastraum mit erweiterter Innenstehhöhe aus.
Zum 25-jährigen Setra Jubiläum wurde die Baureihe 200 mit sechs Modellen vorgestellt.
Unter anderem zeichnete sie sich durch den serienmäßigen Einbau von Scheibenbremsen an der Vorderachse aus. Des Weiteren ging diese Baureihe mit neuartiger Querstrombelüftung in Serie.
Das Jahr 1991 war das Startjahr für die Baureihe 300. Zu den auffälligsten Merkmalen der neuen Busse gehörten die markante Schwinge hinter dem Cockpitbereich sowie das völlig neuentwickelte Integralspiegelsystem.
Mit der TopClass 400 im Jahr 2001 läutete Setra eine neue Dimension im Reisebusbau ein. Insgesamt umfasste die Baureihe 400 mehr als 20 Typen, darunter auch zwei Versionen für die USA. Neueste Generation ist die Baureihe 500, deren Reisebusse der ComfortClass und TopClass die Aspekte Wertigkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit in einem neuen Maßstab in den Fokus rückt. Konsequent und traditionsbewusst stehen die exklusiven Fahrzeuge für eine dynamische Weiterentwicklung von Form und Funktion. Mit kräftiger Statur und klaren Linien präsentieren sich die Fahrzeuge, einschließlich des Doppelstockbusses S 531 DT, souverän als neue Flaggschiffe der Produktfamilie.
Baureihe 500 als vielseitiges Buskonzept
2022 präsentierte Setra die nächste Generation der Baureihe 500. Die Setra ComfortClass steht für ein vielseitiges Buskonzept, das höchste Anforderungen an Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Flexibilität erfüllt. Die exklusiven HDH-Modelle der TopClass heben Busreisen auf ein neues Level. Höchster Langstreckenkomfort, individueller Luxus und technische Exzellenz verbinden sich in ihnen zu einem wahren Reiseerlebnis.
Kurz nach der Premiere der nächsten Generation der Reisebusse Setra ComfortClass 500 und TopClass 500 schlägt Setra mit den völlig neu entwickelten Low Entry-Überlandbussen der Baureihe MultiClass 500 LE ein neues Kapitel in diesem Segment auf.
Die neue MultiClass 500 LE bietet ein besonders breites Spektrum aus nunmehr vier Modellen. Als Low Entry (LE) verbindet das Quartett zwei Welten: Niederflur- sowie Reisekomfort. Bis kurz vor die Hinterachse konsequent niederflurig ausgelegt, überzeugt sie mit einem schnellen und bequemen Ein- und Ausstieg im Vorderwagen.
Höchstmaß an Individualität
Ob im luxuriösen Fernreiseverkehr, bei Städtereisen oder exklusiven Clubausfahrten - mit einer Vielzahl innovativer Ausstattungen und Lösungen für Exterieur und Interieur erfüllen die Fahrzeuge der Marke Setra die vielseitigen Anforderungen und Wünsche von Busunternehmen aus der ganzen Welt. Denn der persönliche Geschmack der Betreiber sind maßgebliche Einflussfaktoren bei der Ausstattung der Busse. Hier steht die Marke seit jeher für ein Höchstmaß an Individualität.
Ob Reisebus oder Linienfahrzeug. Schon immer stand auch die Realisierung von behindertengerechten Fahrzeugen im Fokus der Entwickler. In enger Zusammenarbeit mit den Kunden hat die Marke in den vergangenen Jahren unter anderem verschiedene Lösungen für Liftsysteme entwickelt, die barrierefreie Zugänge in den Fahrgastraum ermöglichen.
75 Jahre Setra stehen nicht nur für eine herausragende Produktgeschichte, sondern sind auch Garant für weitere aufsehenerregende Innovationen. Die stetige und hochmotivierte Weiterentwicklung der Fahrzeuge in den Bereichen Fahrzeugtechnik, Qualität, Komfort, Design, Wirtschaftlichkeit und einer Vielzahl zukunftsweisender Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme tragen dazu bei, dass die Marke auch in den kommenden Jahren Vorreiter im europäischen Omnibusbau bleiben wird.